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Aktuelles

Waldbesitzerinformation

Sehr geehrte Waldbesitzerinnen, sehr geehrte Waldbesitzer,

Das nun auslaufende Jahr war in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Jahr.
Begonnen hat alles sehr vielversprechend: Starke Regenfälle Ende Januar/ Ende Februar
haben die leise Hoffnung geweckt, dass nach den zwei Trockenjahren 2018/ 2019 wieder ein
Jahr mit annähernd normaler Niederschlagsmenge und –verteilung kommt. Aber dann kam
leider alles anders:
Verbunden mit dem positiv zu bewertenden Regen kam der Sturm „Sabine“ am 10. Februar
2020. Insgesamt 25.000 Festmeter lagen in unseren Wäldern. Im Vergleich mit anderen
Schwarzwaldkreisen hat es bei uns nicht ganz so hefig gewütet. Landesweit lagen nach
diesem stürmischen Durchgang immerhin rund 1,6 Millionen Festmeter. Diese Menge hat
den Holzmarkt, der sich über den Winter leicht erholt hatte, wieder jäh zusammenbrechen
lassen. So sank der ohnehin schon niedrige Erlös für Fichtenstammholz je nach Qualität
nochmals um rund 10 % ab und damit im Vergleich zu den Preisen Anfang 2018 um
insgesamt 40-50 %. Das hat erhebliche Auswirkungen auf viele forstwirtschaftliche Betriebe!
Die bei uns angefallenen Sturmhölzer wären in die normalen Lieferverträge der
Waldgenossenschaft aufgefangen worden – wenn alles normal weitergegangen wäre. Denn
dann kam zusätzlich: Die Corona-Pandemie –die Sägewerke haben ihren Einschnitt
zurückgefahren und das aufgearbeitete Holz konnte nicht schnell genug aus dem Wald
abgefahren werden. Waldbesitzer, Forstbetriebsgemeinschaften, Waldgenossenschaft und
Forstamt haben dann schnell gehandelt: das Holz kam schnell ins Nasslager und wurde
dadurch nicht noch zusätzlich für den Borkenkäfer fängisch.
Leider ging es dann noch weiter: Das befürchtete dritte Trockenjahr in Folge mit weit
unterdurchschnittlichen Niederschlägen besonders in der Vegetationszeit kam. So war der
April gänzlich ohne Niederschlag. Landesweit setzte sich die 2018 gestartete
Borkenkäfermassenvermehrung in einer Heftigkeit fort, die ihresgleichen sucht. Mit
erheblichen Anstrengungen seitens der Waldbesitzenden, der Forstunternehmer, Ihrer
Försterinnen und Förster und der Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau ist es
gelungen, die Käferholzmengen im Landkreis Emmendingen im Vergleich zu 2018/ 2019 ganz
deutlich zu reduzieren. Ihnen allen gilt unser ausdrücklicher Dank für die erbrachten
schnellen Anstrengungen. Diesen Dank möchten wir gerne verbinden mit der dringenden
Bitte, nicht nachzulassen. Noch sind die Böden nicht wieder ausreichend mit Wasser gefüllt
und die Borkenkäfer sind noch lange nicht vertrieben. Aber Sie sehen an den erbrachten
Zahlen von 2020: Die Mühe lohnt sich!
Der Blick im Wald ist und muss in die Zukunft gerichtet bleiben. Planmäßige Holznutzungen
müssen unbedingt weiter erfolgen. Diese Waldpflege stabilisiert unsere Wälder auch und
besonders im Klimawandel. Welche Möglichkeiten sich derzeit in den einzelnen dabei
anfallenden Sortimenten ergeben, entnehmen Sie bitte dem beigefügten
Informationsschreiben der Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau oder fragen Sie vor
Beginn der Arbeiten Ihren Förster vor Ort.
Bei der Förderung im Wald hat sich in diesem Jahr viel getan: die bisher durch die
Forstverwaltung praktizierte indirekte Förderung im Privatwald wurde vollständig auf eine
direkte Förderung der Betreuungsleistungen umgestellt. Sie alle hat das das Forstamt
angeschrieben und die allermeisten von Ihnen haben bereits eine an die Waldbesitzgröße
angepasste Betreuungsvereinbarung mit dem Forstamt abgeschlossen. Nur auf der
Grundlage einer solchen Vereinbarung können die Revierleiter bei Ihnen zukünftig zu den
Ihnen bekannten Stundensätzen Betreuungsleistungen durchführen.
Die forstliche Förderung „Nachhaltige Waldwirtschaft“ ist an die sich ändernden
Rahmenbedingungen angepasst: so wurden einerseits zur Überwindung der Schäden im
Wald erhebliche Finanzmittel über den Notfallplan des Landes und des Bundes
bereitgestellt. Andererseits wurde die Förderrichtlinie um einen vollständig neuen
Förderbereich Waldnaturschutz erweitert, aus dem sich neue und attraktive Angebote für
Waldbesitzende ergeben und über die ein wichtiger Beitrag für die Biodiversität geleistet
werden kann. Näheres entnehmen Sie bitte den beigefügten Anlagen zur forstlichen
Förderung.
Der Klimawandel ist eine sehr große Herausforderung für alle Waldbesitzenden. Störungen
bei der planmäßigen Waldbewirtschaftung werden uns auch zukünftig begleiten. Unsere
Wälder ändern sich– ob durch Ihr Zutun oder ohne. Das Forstamt wie auch die
Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau stehen Ihnen weiterhin als zuverlässige Partner
zur Seite um gemeinsam mit Ihnen Ihren Wald fit für die Zukunft zu machen – für Sie als
Lebensgrundlage und zum Wohle der Allgemeinheit.

Holzmarkt

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Sehr geehrte Waldbesitzerinnen, sehr geehrte Waldbesitzer,

Das nun auslaufende Jahr war in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Jahr.
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haben die leise Hoffnung geweckt, dass nach den zwei Trockenjahren 2018/ 2019 wieder ein
Jahr mit annähernd normaler Niederschlagsmenge und –verteilung kommt. Aber dann kam
leider alles anders:
Verbunden mit dem positiv zu bewertenden Regen kam der Sturm „Sabine“ am 10. Februar
2020. Insgesamt 25.000 Festmeter lagen in unseren Wäldern. Im Vergleich mit anderen
Schwarzwaldkreisen hat es bei uns nicht ganz so hefig gewütet. Landesweit lagen nach
diesem stürmischen Durchgang immerhin rund 1,6 Millionen Festmeter. Diese Menge hat
den Holzmarkt, der sich über den Winter leicht erholt hatte, wieder jäh zusammenbrechen
lassen. So sank der ohnehin schon niedrige Erlös für Fichtenstammholz je nach Qualität
nochmals um rund 10 % ab und damit im Vergleich zu den Preisen Anfang 2018 um
insgesamt 40-50 %. Das hat erhebliche Auswirkungen auf viele forstwirtschaftliche Betriebe!
Die bei uns angefallenen Sturmhölzer wären in die normalen Lieferverträge der
Waldgenossenschaft aufgefangen worden – wenn alles normal weitergegangen wäre. Denn
dann kam zusätzlich: Die Corona-Pandemie –die Sägewerke haben ihren Einschnitt
zurückgefahren und das aufgearbeitete Holz konnte nicht schnell genug aus dem Wald
abgefahren werden. Waldbesitzer, Forstbetriebsgemeinschaften, Waldgenossenschaft und
Forstamt haben dann schnell gehandelt: das Holz kam schnell ins Nasslager und wurde
dadurch nicht noch zusätzlich für den Borkenkäfer fängisch.
Leider ging es dann noch weiter: Das befürchtete dritte Trockenjahr in Folge mit weit
unterdurchschnittlichen Niederschlägen besonders in der Vegetationszeit kam. So war der
April gänzlich ohne Niederschlag. Landesweit setzte sich die 2018 gestartete
Borkenkäfermassenvermehrung in einer Heftigkeit fort, die ihresgleichen sucht. Mit
erheblichen Anstrengungen seitens der Waldbesitzenden, der Forstunternehmer, Ihrer
Försterinnen und Förster und der Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau ist es
gelungen, die Käferholzmengen im Landkreis Emmendingen im Vergleich zu 2018/ 2019 ganz
deutlich zu reduzieren. Ihnen allen gilt unser ausdrücklicher Dank für die erbrachten
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und die Borkenkäfer sind noch lange nicht vertrieben. Aber Sie sehen an den erbrachten
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Die forstliche Förderung „Nachhaltige Waldwirtschaft“ ist an die sich ändernden
Rahmenbedingungen angepasst: so wurden einerseits zur Überwindung der Schäden im
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Waldbesitzende ergeben und über die ein wichtiger Beitrag für die Biodiversität geleistet
werden kann. Näheres entnehmen Sie bitte den beigefügten Anlagen zur forstlichen
Förderung.
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Impressum
Datenschutz

© 2020 Waldgenossenschaft
Schwarzwald-Breisgau

Unsere Geschäftsstelle
ist für Sie da:

Rathausplatz 1
79183 Waldkirch
Tel.:  07641 - 451-9445
Fax:  07641 - 451-149445

E-Mail
ObscureOurMail

Öffnungszeiten

Mo - Do    8:00 - 17.30
Freitag      8:00 - 13:00

Ihr Ansprechpartner ist
Herr Weber

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Jahr mit annähernd normaler Niederschlagsmenge und –verteilung kommt. Aber dann kam
leider alles anders:
Verbunden mit dem positiv zu bewertenden Regen kam der Sturm „Sabine“ am 10. Februar
2020. Insgesamt 25.000 Festmeter lagen in unseren Wäldern. Im Vergleich mit anderen
Schwarzwaldkreisen hat es bei uns nicht ganz so hefig gewütet. Landesweit lagen nach
diesem stürmischen Durchgang immerhin rund 1,6 Millionen Festmeter. Diese Menge hat
den Holzmarkt, der sich über den Winter leicht erholt hatte, wieder jäh zusammenbrechen
lassen. So sank der ohnehin schon niedrige Erlös für Fichtenstammholz je nach Qualität
nochmals um rund 10 % ab und damit im Vergleich zu den Preisen Anfang 2018 um
insgesamt 40-50 %. Das hat erhebliche Auswirkungen auf viele forstwirtschaftliche Betriebe!
Die bei uns angefallenen Sturmhölzer wären in die normalen Lieferverträge der
Waldgenossenschaft aufgefangen worden – wenn alles normal weitergegangen wäre. Denn
dann kam zusätzlich: Die Corona-Pandemie –die Sägewerke haben ihren Einschnitt
zurückgefahren und das aufgearbeitete Holz konnte nicht schnell genug aus dem Wald
abgefahren werden. Waldbesitzer, Forstbetriebsgemeinschaften, Waldgenossenschaft und
Forstamt haben dann schnell gehandelt: das Holz kam schnell ins Nasslager und wurde
dadurch nicht noch zusätzlich für den Borkenkäfer fängisch.
Leider ging es dann noch weiter: Das befürchtete dritte Trockenjahr in Folge mit weit
unterdurchschnittlichen Niederschlägen besonders in der Vegetationszeit kam. So war der
April gänzlich ohne Niederschlag. Landesweit setzte sich die 2018 gestartete
Borkenkäfermassenvermehrung in einer Heftigkeit fort, die ihresgleichen sucht. Mit
erheblichen Anstrengungen seitens der Waldbesitzenden, der Forstunternehmer, Ihrer
Försterinnen und Förster und der Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau ist es
gelungen, die Käferholzmengen im Landkreis Emmendingen im Vergleich zu 2018/ 2019 ganz
deutlich zu reduzieren. Ihnen allen gilt unser ausdrücklicher Dank für die erbrachten
schnellen Anstrengungen. Diesen Dank möchten wir gerne verbinden mit der dringenden
Bitte, nicht nachzulassen. Noch sind die Böden nicht wieder ausreichend mit Wasser gefüllt
und die Borkenkäfer sind noch lange nicht vertrieben. Aber Sie sehen an den erbrachten
Zahlen von 2020: Die Mühe lohnt sich!
Der Blick im Wald ist und muss in die Zukunft gerichtet bleiben. Planmäßige Holznutzungen
müssen unbedingt weiter erfolgen. Diese Waldpflege stabilisiert unsere Wälder auch und
besonders im Klimawandel. Welche Möglichkeiten sich derzeit in den einzelnen dabei
anfallenden Sortimenten ergeben, entnehmen Sie bitte dem beigefügten
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Bei der Förderung im Wald hat sich in diesem Jahr viel getan: die bisher durch die
Forstverwaltung praktizierte indirekte Förderung im Privatwald wurde vollständig auf eine
direkte Förderung der Betreuungsleistungen umgestellt. Sie alle hat das das Forstamt
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angepasste Betreuungsvereinbarung mit dem Forstamt abgeschlossen. Nur auf der
Grundlage einer solchen Vereinbarung können die Revierleiter bei Ihnen zukünftig zu den
Ihnen bekannten Stundensätzen Betreuungsleistungen durchführen.
Die forstliche Förderung „Nachhaltige Waldwirtschaft“ ist an die sich ändernden
Rahmenbedingungen angepasst: so wurden einerseits zur Überwindung der Schäden im
Wald erhebliche Finanzmittel über den Notfallplan des Landes und des Bundes
bereitgestellt. Andererseits wurde die Förderrichtlinie um einen vollständig neuen
Förderbereich Waldnaturschutz erweitert, aus dem sich neue und attraktive Angebote für
Waldbesitzende ergeben und über die ein wichtiger Beitrag für die Biodiversität geleistet
werden kann. Näheres entnehmen Sie bitte den beigefügten Anlagen zur forstlichen
Förderung.
Der Klimawandel ist eine sehr große Herausforderung für alle Waldbesitzenden. Störungen
bei der planmäßigen Waldbewirtschaftung werden uns auch zukünftig begleiten. Unsere
Wälder ändern sich– ob durch Ihr Zutun oder ohne. Das Forstamt wie auch die
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zur Seite um gemeinsam mit Ihnen Ihren Wald fit für die Zukunft zu machen – für Sie als
Lebensgrundlage und zum Wohle der Allgemeinheit.

Holzmarkt

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Sehr geehrte Waldbesitzerinnen, sehr geehrte Waldbesitzer,

Das nun auslaufende Jahr war in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Jahr.
Begonnen hat alles sehr vielversprechend: Starke Regenfälle Ende Januar/ Ende Februar
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Jahr mit annähernd normaler Niederschlagsmenge und –verteilung kommt. Aber dann kam
leider alles anders:
Verbunden mit dem positiv zu bewertenden Regen kam der Sturm „Sabine“ am 10. Februar
2020. Insgesamt 25.000 Festmeter lagen in unseren Wäldern. Im Vergleich mit anderen
Schwarzwaldkreisen hat es bei uns nicht ganz so hefig gewütet. Landesweit lagen nach
diesem stürmischen Durchgang immerhin rund 1,6 Millionen Festmeter. Diese Menge hat
den Holzmarkt, der sich über den Winter leicht erholt hatte, wieder jäh zusammenbrechen
lassen. So sank der ohnehin schon niedrige Erlös für Fichtenstammholz je nach Qualität
nochmals um rund 10 % ab und damit im Vergleich zu den Preisen Anfang 2018 um
insgesamt 40-50 %. Das hat erhebliche Auswirkungen auf viele forstwirtschaftliche Betriebe!
Die bei uns angefallenen Sturmhölzer wären in die normalen Lieferverträge der
Waldgenossenschaft aufgefangen worden – wenn alles normal weitergegangen wäre. Denn
dann kam zusätzlich: Die Corona-Pandemie –die Sägewerke haben ihren Einschnitt
zurückgefahren und das aufgearbeitete Holz konnte nicht schnell genug aus dem Wald
abgefahren werden. Waldbesitzer, Forstbetriebsgemeinschaften, Waldgenossenschaft und
Forstamt haben dann schnell gehandelt: das Holz kam schnell ins Nasslager und wurde
dadurch nicht noch zusätzlich für den Borkenkäfer fängisch.
Leider ging es dann noch weiter: Das befürchtete dritte Trockenjahr in Folge mit weit
unterdurchschnittlichen Niederschlägen besonders in der Vegetationszeit kam. So war der
April gänzlich ohne Niederschlag. Landesweit setzte sich die 2018 gestartete
Borkenkäfermassenvermehrung in einer Heftigkeit fort, die ihresgleichen sucht. Mit
erheblichen Anstrengungen seitens der Waldbesitzenden, der Forstunternehmer, Ihrer
Försterinnen und Förster und der Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau ist es
gelungen, die Käferholzmengen im Landkreis Emmendingen im Vergleich zu 2018/ 2019 ganz
deutlich zu reduzieren. Ihnen allen gilt unser ausdrücklicher Dank für die erbrachten
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und die Borkenkäfer sind noch lange nicht vertrieben. Aber Sie sehen an den erbrachten
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müssen unbedingt weiter erfolgen. Diese Waldpflege stabilisiert unsere Wälder auch und
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Bei der Förderung im Wald hat sich in diesem Jahr viel getan: die bisher durch die
Forstverwaltung praktizierte indirekte Förderung im Privatwald wurde vollständig auf eine
direkte Förderung der Betreuungsleistungen umgestellt. Sie alle hat das das Forstamt
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angepasste Betreuungsvereinbarung mit dem Forstamt abgeschlossen. Nur auf der
Grundlage einer solchen Vereinbarung können die Revierleiter bei Ihnen zukünftig zu den
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Die forstliche Förderung „Nachhaltige Waldwirtschaft“ ist an die sich ändernden
Rahmenbedingungen angepasst: so wurden einerseits zur Überwindung der Schäden im
Wald erhebliche Finanzmittel über den Notfallplan des Landes und des Bundes
bereitgestellt. Andererseits wurde die Förderrichtlinie um einen vollständig neuen
Förderbereich Waldnaturschutz erweitert, aus dem sich neue und attraktive Angebote für
Waldbesitzende ergeben und über die ein wichtiger Beitrag für die Biodiversität geleistet
werden kann. Näheres entnehmen Sie bitte den beigefügten Anlagen zur forstlichen
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Der Klimawandel ist eine sehr große Herausforderung für alle Waldbesitzenden. Störungen
bei der planmäßigen Waldbewirtschaftung werden uns auch zukünftig begleiten. Unsere
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Hier informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen im Wald und auf dem Holzmarkt

Bergahorn jung

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Begonnen hat alles sehr vielversprechend: Starke Regenfälle Ende Januar/ Ende Februar
haben die leise Hoffnung geweckt, dass nach den zwei Trockenjahren 2018/ 2019 wieder ein
Jahr mit annähernd normaler Niederschlagsmenge und –verteilung kommt. Aber dann kam
leider alles anders:
Verbunden mit dem positiv zu bewertenden Regen kam der Sturm „Sabine“ am 10. Februar
2020. Insgesamt 25.000 Festmeter lagen in unseren Wäldern. Im Vergleich mit anderen
Schwarzwaldkreisen hat es bei uns nicht ganz so hefig gewütet. Landesweit lagen nach
diesem stürmischen Durchgang immerhin rund 1,6 Millionen Festmeter. Diese Menge hat
den Holzmarkt, der sich über den Winter leicht erholt hatte, wieder jäh zusammenbrechen
lassen. So sank der ohnehin schon niedrige Erlös für Fichtenstammholz je nach Qualität
nochmals um rund 10 % ab und damit im Vergleich zu den Preisen Anfang 2018 um
insgesamt 40-50 %. Das hat erhebliche Auswirkungen auf viele forstwirtschaftliche Betriebe!
Die bei uns angefallenen Sturmhölzer wären in die normalen Lieferverträge der
Waldgenossenschaft aufgefangen worden – wenn alles normal weitergegangen wäre. Denn
dann kam zusätzlich: Die Corona-Pandemie –die Sägewerke haben ihren Einschnitt
zurückgefahren und das aufgearbeitete Holz konnte nicht schnell genug aus dem Wald
abgefahren werden. Waldbesitzer, Forstbetriebsgemeinschaften, Waldgenossenschaft und
Forstamt haben dann schnell gehandelt: das Holz kam schnell ins Nasslager und wurde
dadurch nicht noch zusätzlich für den Borkenkäfer fängisch.
Leider ging es dann noch weiter: Das befürchtete dritte Trockenjahr in Folge mit weit
unterdurchschnittlichen Niederschlägen besonders in der Vegetationszeit kam. So war der
April gänzlich ohne Niederschlag. Landesweit setzte sich die 2018 gestartete
Borkenkäfermassenvermehrung in einer Heftigkeit fort, die ihresgleichen sucht. Mit
erheblichen Anstrengungen seitens der Waldbesitzenden, der Forstunternehmer, Ihrer
Försterinnen und Förster und der Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau ist es
gelungen, die Käferholzmengen im Landkreis Emmendingen im Vergleich zu 2018/ 2019 ganz
deutlich zu reduzieren. Ihnen allen gilt unser ausdrücklicher Dank für die erbrachten
schnellen Anstrengungen. Diesen Dank möchten wir gerne verbinden mit der dringenden
Bitte, nicht nachzulassen. Noch sind die Böden nicht wieder ausreichend mit Wasser gefüllt
und die Borkenkäfer sind noch lange nicht vertrieben. Aber Sie sehen an den erbrachten
Zahlen von 2020: Die Mühe lohnt sich!
Der Blick im Wald ist und muss in die Zukunft gerichtet bleiben. Planmäßige Holznutzungen
müssen unbedingt weiter erfolgen. Diese Waldpflege stabilisiert unsere Wälder auch und
besonders im Klimawandel. Welche Möglichkeiten sich derzeit in den einzelnen dabei
anfallenden Sortimenten ergeben, entnehmen Sie bitte dem beigefügten
Informationsschreiben der Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau oder fragen Sie vor
Beginn der Arbeiten Ihren Förster vor Ort.
Bei der Förderung im Wald hat sich in diesem Jahr viel getan: die bisher durch die
Forstverwaltung praktizierte indirekte Förderung im Privatwald wurde vollständig auf eine
direkte Förderung der Betreuungsleistungen umgestellt. Sie alle hat das das Forstamt
angeschrieben und die allermeisten von Ihnen haben bereits eine an die Waldbesitzgröße
angepasste Betreuungsvereinbarung mit dem Forstamt abgeschlossen. Nur auf der
Grundlage einer solchen Vereinbarung können die Revierleiter bei Ihnen zukünftig zu den
Ihnen bekannten Stundensätzen Betreuungsleistungen durchführen.
Die forstliche Förderung „Nachhaltige Waldwirtschaft“ ist an die sich ändernden
Rahmenbedingungen angepasst: so wurden einerseits zur Überwindung der Schäden im
Wald erhebliche Finanzmittel über den Notfallplan des Landes und des Bundes
bereitgestellt. Andererseits wurde die Förderrichtlinie um einen vollständig neuen
Förderbereich Waldnaturschutz erweitert, aus dem sich neue und attraktive Angebote für
Waldbesitzende ergeben und über die ein wichtiger Beitrag für die Biodiversität geleistet
werden kann. Näheres entnehmen Sie bitte den beigefügten Anlagen zur forstlichen
Förderung.
Der Klimawandel ist eine sehr große Herausforderung für alle Waldbesitzenden. Störungen
bei der planmäßigen Waldbewirtschaftung werden uns auch zukünftig begleiten. Unsere
Wälder ändern sich– ob durch Ihr Zutun oder ohne. Das Forstamt wie auch die
Waldgenossenschaft Schwarzwald-Breisgau stehen Ihnen weiterhin als zuverlässige Partner
zur Seite um gemeinsam mit Ihnen Ihren Wald fit für die Zukunft zu machen – für Sie als
Lebensgrundlage und zum Wohle der Allgemeinheit.

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Sehr geehrte Waldbesitzerinnen, sehr geehrte Waldbesitzer,

Das nun auslaufende Jahr war in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes Jahr.
Begonnen hat alles sehr vielversprechend: Starke Regenfälle Ende Januar/ Ende Februar
haben die leise Hoffnung geweckt, dass nach den zwei Trockenjahren 2018/ 2019 wieder ein
Jahr mit annähernd normaler Niederschlagsmenge und –verteilung kommt. Aber dann kam
leider alles anders:
Verbunden mit dem positiv zu bewertenden Regen kam der Sturm „Sabine“ am 10. Februar
2020. Insgesamt 25.000 Festmeter lagen in unseren Wäldern. Im Vergleich mit anderen
Schwarzwaldkreisen hat es bei uns nicht ganz so hefig gewütet. Landesweit lagen nach
diesem stürmischen Durchgang immerhin rund 1,6 Millionen Festmeter. Diese Menge hat
den Holzmarkt, der sich über den Winter leicht erholt hatte, wieder jäh zusammenbrechen
lassen. So sank der ohnehin schon niedrige Erlös für Fichtenstammholz je nach Qualität
nochmals um rund 10 % ab und damit im Vergleich zu den Preisen Anfang 2018 um
insgesamt 40-50 %. Das hat erhebliche Auswirkungen auf viele forstwirtschaftliche Betriebe!
Die bei uns angefallenen Sturmhölzer wären in die normalen Lieferverträge der
Waldgenossenschaft aufgefangen worden – wenn alles normal weitergegangen wäre. Denn
dann kam zusätzlich: Die Corona-Pandemie –die Sägewerke haben ihren Einschnitt
zurückgefahren und das aufgearbeitete Holz konnte nicht schnell genug aus dem Wald
abgefahren werden. Waldbesitzer, Forstbetriebsgemeinschaften, Waldgenossenschaft und
Forstamt haben dann schnell gehandelt: das Holz kam schnell ins Nasslager und wurde
dadurch nicht noch zusätzlich für den Borkenkäfer fängisch.
Leider ging es dann noch weiter: Das befürchtete dritte Trockenjahr in Folge mit weit
unterdurchschnittlichen Niederschlägen besonders in der Vegetationszeit kam. So war der
April gänzlich ohne Niederschlag. Landesweit setzte sich die 2018 gestartete
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erheblichen Anstrengungen seitens der Waldbesitzenden, der Forstunternehmer, Ihrer
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