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Holzmarkt Aktuell

Allgemeine Lage

Die Witterungseinflüsse waren für unseren Wald in den letzten zwei Jahren sehr ungünstig. Als Folge gab es in Mitteleuropa große Kalamitätsholzmengen durch Käferbefall, Dürre und Schneebruch. Die Absatzmärkte und die erzielbaren Preise haben sich bei dem vorhandenen Überangebot bis in den Herbst 2019 negativ entwickelt. In der Betroffenheit gibt es aber sehr starke regionale Unterschiede. Während in BaWü bis Ende Sept 20192,4 Mio. Fm Schadholz verbucht wurden, waren es im selben Zeitraum in Hessen schon 6 Mio. Fm. Auch in den Landkreisen im Südwesten von BaWü unterscheiden sich die Schadholzmengen, je nach Fichtenanteil und Niederschlagsintensität deutlich. Der Landkreis Emmendingen liegt im Vergleich auf einem mittleren Platz. Die wirtschaftlichen Verluste der Waldbesitzer sind also deutlich spürbar. Zu Beginn des Winters 2019/2020 steigt die Nachfrage nach frischem Nadelstammholz, die Preistendenz ist klar positiv.

Der Fichten- Tannen- Stammholzmarkt

Das Jahr 2018 war für die Sägeindustrie aufgrund der guten Konjunktur und der Verfügbarkeit von billigem Rundholz in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich. Zum Ende des Jahres 2019 sehen viele Betriebe der Sägeindustrie die Lage nicht mehr so optimistisch. Die Gründe hierfür sind vielfältig; abkühlende Konjunkturdaten, drohender Brexit, Exporthemmnisse, Probleme beim Sägewerksrestholz usw. Gleichzeitig wird aber wieder frisches Stammholz benötigt, um die Qualitätsansprüche beim Schnittholz einhalten zu können. Deshalb hat sich im Oktober eine zweite Preislinie für Frischholz gebildet, die aktuell mindestens 4.-€ /Fm über den bisherigen Rahmenpreisen für das 3. und 4. Quartal 2019 liegt. Die Preise für Frischholz liegen somit bis zum 31.12.19im Leitsortiment bei 70-72.-€/Fm. Nach fast 2 Jahren mit negativer Preisentwicklung gibt es nun wieder eine positive Tendenz. Holz aus zufälliger Nutzung, mit Bläueanteilen und Insektenfraßbildern gibt es in BaWü und vor allem in den angrenzenden Bundesländern noch in großer Menge, weshalb sich an den Verkaufschancen und an den Preisen in diesen Sortimenten vorerst nichts ändern wird. Überlagertes Holz wird im Preis eher noch fallen oder als Industrieholz der Güte K vermarktet werden müssen.

Douglasien-, Lärchen- und Kiefernstammholz

Aufgrund der Konzentration des Einschlags auf Käferholzsortimente kam in den letzten Monaten die Ernte von Douglasien und Lärchen zu kurz. Diese Sortimente sind am Markt deshalb sehr gefragt, die Preise sind stabil, bis weiter steigend. Im Leitsortiment wird für Dgl- Stammholz aktuell 100-104.-€/Fm erlöst.

Beim Kiefernstammholz ist der Markt zweigeteilt. Bei den Spitzensortimenten konnte der Preis fortgeschrieben werden. Durchschnittliche B/C/D Lose sind im Preis deutlich gefallen, da es im Raum Karlsruhe-Bruchsal erhebliche Schadholzmengen gibt, welche aktuell regional angeboten werden. Der bisherige Durchschnittspreis von ca. 70.-€/Fm ist auf 58.-€/Fm gefallen.

Nadelexportholz

Deutschlandweit wurden im Jahr 2018 und 2019 große Mengen an Schadholz in Containern nach Asien exportiert. Auch aus dem Landkreis Emmendingen musste dieser Absatzkanal genutzt werden. Die Exportmöglichkeiten hängen aber stark von der Verfügbarkeit von Containern ab. Im Oktober war die Lage sehr schwierig, weshalb nur wenig verladen werden konnte. Außerdem gibt es seit der KW 46 Probleme mit der Umsetzung bei der Ladungssicherung, weshalb Alternativen für die Exportsortimente gesucht werden müssen. Grundsätzlich gibt es aber die Aussage der asiatischen Kunden, weiter auf dem deutschen Markt einkaufen zu wollen, die abgesprochenen Liefermengen sind weiterhin gültig. Bei den Exportsortimenten sind aber Standards hinsichtlich der Holzaushaltung und der Kennzeichnung zu beachten; jeder Stamm braucht ein Nummernplättchen.

Nadelindustrieholz

Die Preise für Papierholz sind bis Ende des Jahres vereinbart, die Lieferquoten reichen aus, alle anfallenden Mengen aus dem Landkreis abzuwickeln.

Der Restholzmarkt der Sägeindustrie ist in diesem Jahr stark eingebrochen, dadurch sind unsere geringwertigen Industrieholzsortimente (Güte K) für die Pellets- und Spanplattenindustrie auch unter Druck geraten. Die Preise sind stark gefallen und die Abfuhr läuft verzögert ab.

Laubstammholz

Die Nachfrage nach Eiche-, Buchen- und Eschenstammholz ist ähnlich stabil wie in der letzten Saison. Im Regelfall wurden die letztjährigen Preise fortgeschrieben. Die Waldbesitzer werden gebeten, sich im Einzelfall durch Ihren Revierleiter beraten zu lassen und die Aushaltungsmerkblätter zu beachten.

Aktuell wird noch geprüft, welchen Einfluss die Restriktionen bei der Ladungssicherung für den Buchenexport nach Asien haben werden.

Laubindustrieholz und Brennholz

Der Laubindustrieholzmarkt und der Brennholzmarkt sind normal aufnahmefähig, die Brennholzpreise sind auf dem Niveau des Vorjahres.


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Die Witterungseinflüsse waren für unseren Wald in den letzten zwei Jahren sehr ungünstig. Als Folge gab es in Mitteleuropa große Kalamitätsholzmengen durch Käferbefall, Dürre und Schneebruch. Die Absatzmärkte und die erzielbaren Preise haben sich bei dem vorhandenen Überangebot bis in den Herbst 2019 negativ entwickelt. In der Betroffenheit gibt es aber sehr starke regionale Unterschiede. Während in BaWü bis Ende Sept 20192,4 Mio. Fm Schadholz verbucht wurden, waren es im selben Zeitraum in Hessen schon 6 Mio. Fm. Auch in den Landkreisen im Südwesten von BaWü unterscheiden sich die Schadholzmengen, je nach Fichtenanteil und Niederschlagsintensität deutlich. Der Landkreis Emmendingen liegt im Vergleich auf einem mittleren Platz. Die wirtschaftlichen Verluste der Waldbesitzer sind also deutlich spürbar. Zu Beginn des Winters 2019/2020 steigt die Nachfrage nach frischem Nadelstammholz, die Preistendenz ist klar positiv.

Der Fichten- Tannen- Stammholzmarkt

Das Jahr 2018 war für die Sägeindustrie aufgrund der guten Konjunktur und der Verfügbarkeit von billigem Rundholz in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich. Zum Ende des Jahres 2019 sehen viele Betriebe der Sägeindustrie die Lage nicht mehr so optimistisch. Die Gründe hierfür sind vielfältig; abkühlende Konjunkturdaten, drohender Brexit, Exporthemmnisse, Probleme beim Sägewerksrestholz usw. Gleichzeitig wird aber wieder frisches Stammholz benötigt, um die Qualitätsansprüche beim Schnittholz einhalten zu können. Deshalb hat sich im Oktober eine zweite Preislinie für Frischholz gebildet, die aktuell mindestens 4.-€ /Fm über den bisherigen Rahmenpreisen für das 3. und 4. Quartal 2019 liegt. Die Preise für Frischholz liegen somit bis zum 31.12.19im Leitsortiment bei 70-72.-€/Fm. Nach fast 2 Jahren mit negativer Preisentwicklung gibt es nun wieder eine positive Tendenz. Holz aus zufälliger Nutzung, mit Bläueanteilen und Insektenfraßbildern gibt es in BaWü und vor allem in den angrenzenden Bundesländern noch in großer Menge, weshalb sich an den Verkaufschancen und an den Preisen in diesen Sortimenten vorerst nichts ändern wird. Überlagertes Holz wird im Preis eher noch fallen oder als Industrieholz der Güte K vermarktet werden müssen.

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Schwarzwald-Breisgau

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Rathausplatz 1
79183 Waldkirch
Tel.:  07641 - 451-9445
Fax:  07641 - 451-149445

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Mo - Do    8:00 - 17.30
Freitag      8:00 - 13:00

Ihr Ansprechpartner ist
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Das Jahr 2018 war für die Sägeindustrie aufgrund der guten Konjunktur und der Verfügbarkeit von billigem Rundholz in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich. Zum Ende des Jahres 2019 sehen viele Betriebe der Sägeindustrie die Lage nicht mehr so optimistisch. Die Gründe hierfür sind vielfältig; abkühlende Konjunkturdaten, drohender Brexit, Exporthemmnisse, Probleme beim Sägewerksrestholz usw. Gleichzeitig wird aber wieder frisches Stammholz benötigt, um die Qualitätsansprüche beim Schnittholz einhalten zu können. Deshalb hat sich im Oktober eine zweite Preislinie für Frischholz gebildet, die aktuell mindestens 4.-€ /Fm über den bisherigen Rahmenpreisen für das 3. und 4. Quartal 2019 liegt. Die Preise für Frischholz liegen somit bis zum 31.12.19im Leitsortiment bei 70-72.-€/Fm. Nach fast 2 Jahren mit negativer Preisentwicklung gibt es nun wieder eine positive Tendenz. Holz aus zufälliger Nutzung, mit Bläueanteilen und Insektenfraßbildern gibt es in BaWü und vor allem in den angrenzenden Bundesländern noch in großer Menge, weshalb sich an den Verkaufschancen und an den Preisen in diesen Sortimenten vorerst nichts ändern wird. Überlagertes Holz wird im Preis eher noch fallen oder als Industrieholz der Güte K vermarktet werden müssen.

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Das Jahr 2018 war für die Sägeindustrie aufgrund der guten Konjunktur und der Verfügbarkeit von billigem Rundholz in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich. Zum Ende des Jahres 2019 sehen viele Betriebe der Sägeindustrie die Lage nicht mehr so optimistisch. Die Gründe hierfür sind vielfältig; abkühlende Konjunkturdaten, drohender Brexit, Exporthemmnisse, Probleme beim Sägewerksrestholz usw. Gleichzeitig wird aber wieder frisches Stammholz benötigt, um die Qualitätsansprüche beim Schnittholz einhalten zu können. Deshalb hat sich im Oktober eine zweite Preislinie für Frischholz gebildet, die aktuell mindestens 4.-€ /Fm über den bisherigen Rahmenpreisen für das 3. und 4. Quartal 2019 liegt. Die Preise für Frischholz liegen somit bis zum 31.12.19im Leitsortiment bei 70-72.-€/Fm. Nach fast 2 Jahren mit negativer Preisentwicklung gibt es nun wieder eine positive Tendenz. Holz aus zufälliger Nutzung, mit Bläueanteilen und Insektenfraßbildern gibt es in BaWü und vor allem in den angrenzenden Bundesländern noch in großer Menge, weshalb sich an den Verkaufschancen und an den Preisen in diesen Sortimenten vorerst nichts ändern wird. Überlagertes Holz wird im Preis eher noch fallen oder als Industrieholz der Güte K vermarktet werden müssen.

Douglasien-, Lärchen- und Kiefernstammholz

Aufgrund der Konzentration des Einschlags auf Käferholzsortimente kam in den letzten Monaten die Ernte von Douglasien und Lärchen zu kurz. Diese Sortimente sind am Markt deshalb sehr gefragt, die Preise sind stabil, bis weiter steigend. Im Leitsortiment wird für Dgl- Stammholz aktuell 100-104.-€/Fm erlöst.

Beim Kiefernstammholz ist der Markt zweigeteilt. Bei den Spitzensortimenten konnte der Preis fortgeschrieben werden. Durchschnittliche B/C/D Lose sind im Preis deutlich gefallen, da es im Raum Karlsruhe-Bruchsal erhebliche Schadholzmengen gibt, welche aktuell regional angeboten werden. Der bisherige Durchschnittspreis von ca. 70.-€/Fm ist auf 58.-€/Fm gefallen.

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Deutschlandweit wurden im Jahr 2018 und 2019 große Mengen an Schadholz in Containern nach Asien exportiert. Auch aus dem Landkreis Emmendingen musste dieser Absatzkanal genutzt werden. Die Exportmöglichkeiten hängen aber stark von der Verfügbarkeit von Containern ab. Im Oktober war die Lage sehr schwierig, weshalb nur wenig verladen werden konnte. Außerdem gibt es seit der KW 46 Probleme mit der Umsetzung bei der Ladungssicherung, weshalb Alternativen für die Exportsortimente gesucht werden müssen. Grundsätzlich gibt es aber die Aussage der asiatischen Kunden, weiter auf dem deutschen Markt einkaufen zu wollen, die abgesprochenen Liefermengen sind weiterhin gültig. Bei den Exportsortimenten sind aber Standards hinsichtlich der Holzaushaltung und der Kennzeichnung zu beachten; jeder Stamm braucht ein Nummernplättchen.

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Die Preise für Papierholz sind bis Ende des Jahres vereinbart, die Lieferquoten reichen aus, alle anfallenden Mengen aus dem Landkreis abzuwickeln.

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Die Nachfrage nach Eiche-, Buchen- und Eschenstammholz ist ähnlich stabil wie in der letzten Saison. Im Regelfall wurden die letztjährigen Preise fortgeschrieben. Die Waldbesitzer werden gebeten, sich im Einzelfall durch Ihren Revierleiter beraten zu lassen und die Aushaltungsmerkblätter zu beachten.

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Die Witterungseinflüsse waren für unseren Wald in den letzten zwei Jahren sehr ungünstig. Als Folge gab es in Mitteleuropa große Kalamitätsholzmengen durch Käferbefall, Dürre und Schneebruch. Die Absatzmärkte und die erzielbaren Preise haben sich bei dem vorhandenen Überangebot bis in den Herbst 2019 negativ entwickelt. In der Betroffenheit gibt es aber sehr starke regionale Unterschiede. Während in BaWü bis Ende Sept 20192,4 Mio. Fm Schadholz verbucht wurden, waren es im selben Zeitraum in Hessen schon 6 Mio. Fm. Auch in den Landkreisen im Südwesten von BaWü unterscheiden sich die Schadholzmengen, je nach Fichtenanteil und Niederschlagsintensität deutlich. Der Landkreis Emmendingen liegt im Vergleich auf einem mittleren Platz. Die wirtschaftlichen Verluste der Waldbesitzer sind also deutlich spürbar. Zu Beginn des Winters 2019/2020 steigt die Nachfrage nach frischem Nadelstammholz, die Preistendenz ist klar positiv.

Der Fichten- Tannen- Stammholzmarkt

Das Jahr 2018 war für die Sägeindustrie aufgrund der guten Konjunktur und der Verfügbarkeit von billigem Rundholz in wirtschaftlicher Hinsicht erfolgreich. Zum Ende des Jahres 2019 sehen viele Betriebe der Sägeindustrie die Lage nicht mehr so optimistisch. Die Gründe hierfür sind vielfältig; abkühlende Konjunkturdaten, drohender Brexit, Exporthemmnisse, Probleme beim Sägewerksrestholz usw. Gleichzeitig wird aber wieder frisches Stammholz benötigt, um die Qualitätsansprüche beim Schnittholz einhalten zu können. Deshalb hat sich im Oktober eine zweite Preislinie für Frischholz gebildet, die aktuell mindestens 4.-€ /Fm über den bisherigen Rahmenpreisen für das 3. und 4. Quartal 2019 liegt. Die Preise für Frischholz liegen somit bis zum 31.12.19im Leitsortiment bei 70-72.-€/Fm. Nach fast 2 Jahren mit negativer Preisentwicklung gibt es nun wieder eine positive Tendenz. Holz aus zufälliger Nutzung, mit Bläueanteilen und Insektenfraßbildern gibt es in BaWü und vor allem in den angrenzenden Bundesländern noch in großer Menge, weshalb sich an den Verkaufschancen und an den Preisen in diesen Sortimenten vorerst nichts ändern wird. Überlagertes Holz wird im Preis eher noch fallen oder als Industrieholz der Güte K vermarktet werden müssen.

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Aufgrund der Konzentration des Einschlags auf Käferholzsortimente kam in den letzten Monaten die Ernte von Douglasien und Lärchen zu kurz. Diese Sortimente sind am Markt deshalb sehr gefragt, die Preise sind stabil, bis weiter steigend. Im Leitsortiment wird für Dgl- Stammholz aktuell 100-104.-€/Fm erlöst.

Beim Kiefernstammholz ist der Markt zweigeteilt. Bei den Spitzensortimenten konnte der Preis fortgeschrieben werden. Durchschnittliche B/C/D Lose sind im Preis deutlich gefallen, da es im Raum Karlsruhe-Bruchsal erhebliche Schadholzmengen gibt, welche aktuell regional angeboten werden. Der bisherige Durchschnittspreis von ca. 70.-€/Fm ist auf 58.-€/Fm gefallen.

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