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Empfehlungen zur Reduktion von Borkenkäferschäden

Wie kann ich meinen Wald auf Käferbefall kontrollieren?

  • Ab sofort den Wald kontrollieren. Vor allem Bäume mit Rinde und noch dort vorhandenen Borkenkäfern sowie durch Schneebruch und Sturm entstandenes bruttaugliches Material müssen schnell entfernt werden. Besonders von hier aus droht die Gefahr einer Massenvermehrung.
  • Kontrolle besonders der Waldflächen, die im Vorjahr Käferbefall hatten. In der Flugzeit der Käfer (April bis September) grundsätzlich in einem 14-tägigen Intervall alle Fichtenbestände vor allem auf Bohrmehl an den Stammfüßen kontrollieren.
  • Verdichten Sie die Kontrollen auf eine Woche, wenn erneut eine Massenvermehrung auftritt und/oder die Witterung außergewöhnlich trocken-warme wird.

Wie erkenne ich schnell einen Befall meiner Fichten?

  • Braunes Bohrmehl auf der Rinde, unter Rindenschuppen, auf Spinnweben, am Stammfuß und auf der Bodenvegetation;
  • Harztröpfchen und Harzfluss am Stamm, vor allem am Kronenansatz ;
  • Helle Flecken, sogenannte „Spiegel“‘, auf der Rinde durch die Tätigkeit der Spechte, wodurch größere Rindenstücke abfallen und das helle Splintholz sichtbar wird.
  • Charakteristische Fraßbilder unter der Rinde
  • Rötung der Krone
  • Abfall grüner, gelber oder roter Nadeln.

Was muss ich sofort tun?

  • Einschätzung der befallenen Holzmenge und rasche Meldung an den zuständigen Revierleiter;
  • Schnellstmögliche Aufarbeitung der befallenen Bäume (selbst oder durch Unternehmer) und Bildung verkaufsfähiger Einheiten nach Sortiervorgaben (siehe Unten beim Holzmarkt)
  • Kann das Holz marktbedingt nicht rechtzeitig vor dem nächsten Ausflug der Käfer aus dem Wald gebracht werden, sind unter anderem folgende alternative Verfahren möglich:
    • Zwischentransport
    • Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
    • Hacken des Holzes
    • Entrindung der Stämme

Haben Sie noch Fragen?

  • Informationen und Hilfe erhalten Sie über ihren örtlichen Revierleiter
  • Beim Forstamt Emmendingen mit der Außenstelle Waldkirch (07641/ 451 9441)
  • oder bei der Holzverkaufsstelle des Landratsamts Emmendingen (k.weber@ landkreis-emmendingen.de, 07641/ 451 9445).


Betreuung im Privatwald

Information zu Änderungen im Zuge der Forstneuorganisation

Bitte klicken Sie auf den LINK:

Flyer vom MINISTERIUM FÜR LÄNDLICHEN RAUM UND VERBRAUCHERSCHUTZ

Der Start ins Jahr 2019

Liebe Mitglieder unserer Waldgenossenschaft, sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem besonderen Jahr 2018 hoffen wir, dass Sie die Feiertage und den Jahreswechsel ruhig und erholsam verbringen konnten und Sie gut ins neue Jahr gestartet sind.

Bei den Waldbesitzerversammlungen im November und Dezember haben wir eine große Unsicherheit wahrgenommen, wie es nach den erheblichen Schadholzmengen und dem Trockensommer 2018 in unseren Wäldern weiter gehen kann. Als Ihre Waldgenossenschaft haben wir in den letzten Monaten versucht, die Schadholzmengen zu koordinieren und die Vermarktung zu sichern, gemeinsam haben wir hier viel erreicht. In den Lieferverträgen für 2019 konnten die Mengen sogar noch erhöht werden. Gleichzeitig muss man erkennen, dass es in der Region noch größere Mengen an Fichten/Tannen-Stammholz gibt, welche in der Vermarktung ins neue Jahr mitgenommen werden müssen. Unser Ziel muss es sein, die Absatzmöglichkeiten mit unserem Angebot in Einklang zu bringen, damit die Abfuhr funktioniert und der Druck auf die Rundholzpreise nachlässt. Es gibt auch Sortimente mit guten Marktchancen, zügiger Abwicklung und stabilen Preisen im Laubholz- und Industrieholzbereich, sowie der Holzart Douglasie. Wir möchten Ihnen deshalb empfehlen, ganz besonders in diesem Jahr, die Beratung ihres Forstrevierleiters in Anspruch zu nehmen.

Zur allgemeinen Situation an den Rundholzmärkten hier das Ergebnis einer Umfrage der Forstkammer bei den Forstbetrieben und Vermarktungsorganisationen.

Auch wenn die Sägeindustrie aktuell von Problemen auf manchen Schnittholzmärkten berichtet, glauben wir, dass die Konjunktur anhält, die Bauwirtschaft läuft und die Märkte somit offen bleiben.

Wir hoffen für Ihre Betriebe und unsere Wälder auf ausreichende Niederschläge und möglichst wenig Schadholz im beginnenden Jahr 2019 und sichern Ihnen die Unterstützung und den Service unserer Waldgenossenschaft zu.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir fürs neue Jahr Gesundheit und Glück und viel Erfolg bei der Arbeit in Ihren Wäldern.

Herzlichen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit


Der Vorstand

Hannelore Reinbold-Mench / Roland Tibi / Thomas Weis

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Holzmarkt

Optionen für die Aushaltung von Käfer-, Sturm- und Schneebruchholz im ersten Halbjahr 2019

Allgemein

Aufgrund des hohen überregionalen Anfalls von Fichten- und Tannen Schadhölzern müssen Sortimente gebildet werden, die einen guten Marktzugang finden.Sortimente mit geringerer Nachfrage sollten mengenmäßig reduziert werden.


Fichte- / Tanne Spanerholz (schwaches bis mittelstarkes Stammholz)

  • Aufarbeitung von weißem Holz, Keine Beimischung von Palettenqualitäten (keine starke Bläue, kein starker Käferbefall, keine starkastige Ware, kein überlagertes Holz)
  • Aushaltung: Langholz 10-19m / Kurzholz 5m (4m und 6m n. Absprache) Max. Stockmaß65cm m.R. / Mind. Zopf16cm m.R
  • Eine LKW-Ladung an max. zwei Ladeorten, Mindestpoltergröße 12-15 Fm


Fichten- / Tanne Paletten (Douglasien, Lärchen)

  • Aufgrund des hohen Käferholzanfalls und der großen Menge an überlagertem Holz sind die Liefermöglichkeiten beschränkt. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen (Forstschutz).
  • Die Ansprüche hinsichtlich der Holzaushaltung und der Holzqualität haben sich erhöht und unterscheiden sich von Firma zu Firma und wechseln auch, abhängig von der Auftragslage. Das Holz muss säge-, beil- und nagelfest sein; starke Fäule wird nicht mehr akzeptiert. (Beratung durch Revierleiter)
  • Standardsortiment: Langholz Aushaltung sh. Spanerholz aber mind. Zopf 20cm


Exportholz


Abtransport im Container (35 Fm)

Sortiment 1: Starkholz, Fichte, Tanne, Douglasie, Kiefer, Lärche

  • Aushaltung: Zopf über 50cm
  • Längen: 5,2m, 7,8m und 10-11,6m + jeweils 20cm Zumaß
  • Blaues und astiges Holz möglich

Sortiment 2: Starkes Holz, Fichte und Tanne

  • Aushaltung: Holz ab Stärkeklasse L3 (L2b)
  • Längen: 8-11,5m (mindestens 80% 11,5m) +20cm Zumaß
  • Holz von normaler Qualität, abfallende Rinde und Bläue möglich, keine starkastigen Gipfel

Sortiment 3: Mittelstarkes Holz, Fichte und Tanne

  • Aushaltung: ab Mittendurchmesser 25cm (L 2b)
  • Längen: 11,5m (andere Längen n. Abspr.) + 30 cm Zumaß
  • Holz von ansonsten normaler Qualität, welches durch Käferbefall und Bläue in Güte C/D eingestuft werden muss.


Nadelindustrieholz

STORA ENSO / MM Karton Baiersbronn

  • Aufarbeitung von weißem Holz (auch aus Schneebruch) zur Produktion von Holzschliff
  • Mindestmenge je Ladeort 12 Fm
  • Aushaltung: max Stockmaß 30cm/Mindestzopf 8 cm

ZOLLIKOFER / JRS Pellets Heidelberg (Standort Ettenheim)

  • Aufarbeitung der Güte F/K(stark verblaut, starkastig, käferbefallen, überlagert)
  • Mindestmenge je Ladeort 12 Fm
  • Aushaltung: Mindestzopf 10 cm


Rotholz

Douglasienstammholz (Lärche)

  • Gute Nachfrage, stabiles Preisniveau
  • Aushaltung: schwaches- mittelstarkes Stammholz mit Zopf 16cm
  • mittelstarkes Stammholz für Gatterbetriebe Zopf 20cm
  • als Erdstammstücke und Zweitlängen mit besonderen Anforderungen


Kieferstammholz

  • Normale Nachfragesituation, fortgeschriebenes Preisniveau, relativ schnelle Abwicklung
  • Aushaltung:als Stammholz B/C/D (im Mischsortiment auch Bläueanteile möglich)


Bemerkung:

In der aktuellen Situation ist der Verkauf von Holzlosen mit vermischten Sortimenten (Frischholz–Palette) schwierig. Im Zweifel hat das ganze Los nur noch den Wert des minderwertigsten Sortiments.

Die Waldbesitzer werden gebeten, den Beratungsservice der zuständigen Forstrevierleiter in Anspruch zu nehmen.

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Impressum
Datenschutz

© 2019 Waldgenossenschaft
Schwarzwald-Breisgau

Unsere Geschäftsstelle
ist für Sie da:

Rathausplatz 1
79183 Waldkirch
Tel.:  07641 - 451-9445
Fax:  07641 - 451-149445

E-Mail
ObscureOurMail

Öffnungszeiten

Mo - Do    8:00 - 17.30
Freitag      8:00 - 13:00

Ihr Ansprechpartner ist
Herr Weber

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Empfehlungen zur Reduktion von Borkenkäferschäden

Wie kann ich meinen Wald auf Käferbefall kontrollieren?

  • Ab sofort den Wald kontrollieren. Vor allem Bäume mit Rinde und noch dort vorhandenen Borkenkäfern sowie durch Schneebruch und Sturm entstandenes bruttaugliches Material müssen schnell entfernt werden. Besonders von hier aus droht die Gefahr einer Massenvermehrung.
  • Kontrolle besonders der Waldflächen, die im Vorjahr Käferbefall hatten. In der Flugzeit der Käfer (April bis September) grundsätzlich in einem 14-tägigen Intervall alle Fichtenbestände vor allem auf Bohrmehl an den Stammfüßen kontrollieren.
  • Verdichten Sie die Kontrollen auf eine Woche, wenn erneut eine Massenvermehrung auftritt und/oder die Witterung außergewöhnlich trocken-warme wird.

Wie erkenne ich schnell einen Befall meiner Fichten?

  • Braunes Bohrmehl auf der Rinde, unter Rindenschuppen, auf Spinnweben, am Stammfuß und auf der Bodenvegetation;
  • Harztröpfchen und Harzfluss am Stamm, vor allem am Kronenansatz ;
  • Helle Flecken, sogenannte „Spiegel“‘, auf der Rinde durch die Tätigkeit der Spechte, wodurch größere Rindenstücke abfallen und das helle Splintholz sichtbar wird.
  • Charakteristische Fraßbilder unter der Rinde
  • Rötung der Krone
  • Abfall grüner, gelber oder roter Nadeln.

Was muss ich sofort tun?

  • Einschätzung der befallenen Holzmenge und rasche Meldung an den zuständigen Revierleiter;
  • Schnellstmögliche Aufarbeitung der befallenen Bäume (selbst oder durch Unternehmer) und Bildung verkaufsfähiger Einheiten nach Sortiervorgaben (siehe Unten beim Holzmarkt)
  • Kann das Holz marktbedingt nicht rechtzeitig vor dem nächsten Ausflug der Käfer aus dem Wald gebracht werden, sind unter anderem folgende alternative Verfahren möglich:
    • Zwischentransport
    • Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
    • Hacken des Holzes
    • Entrindung der Stämme

Haben Sie noch Fragen?

  • Informationen und Hilfe erhalten Sie über ihren örtlichen Revierleiter
  • Beim Forstamt Emmendingen mit der Außenstelle Waldkirch (07641/ 451 9441)
  • oder bei der Holzverkaufsstelle des Landratsamts Emmendingen (k.weber@ landkreis-emmendingen.de, 07641/ 451 9445).


Betreuung im Privatwald

Information zu Änderungen im Zuge der Forstneuorganisation

Bitte klicken Sie auf den LINK:

Flyer vom MINISTERIUM FÜR LÄNDLICHEN RAUM UND VERBRAUCHERSCHUTZ

Der Start ins Jahr 2019

Liebe Mitglieder unserer Waldgenossenschaft, sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem besonderen Jahr 2018 hoffen wir, dass Sie die Feiertage und den Jahreswechsel ruhig und erholsam verbringen konnten und Sie gut ins neue Jahr gestartet sind.

Bei den Waldbesitzerversammlungen im November und Dezember haben wir eine große Unsicherheit wahrgenommen, wie es nach den erheblichen Schadholzmengen und dem Trockensommer 2018 in unseren Wäldern weiter gehen kann. Als Ihre Waldgenossenschaft haben wir in den letzten Monaten versucht, die Schadholzmengen zu koordinieren und die Vermarktung zu sichern, gemeinsam haben wir hier viel erreicht. In den Lieferverträgen für 2019 konnten die Mengen sogar noch erhöht werden. Gleichzeitig muss man erkennen, dass es in der Region noch größere Mengen an Fichten/Tannen-Stammholz gibt, welche in der Vermarktung ins neue Jahr mitgenommen werden müssen. Unser Ziel muss es sein, die Absatzmöglichkeiten mit unserem Angebot in Einklang zu bringen, damit die Abfuhr funktioniert und der Druck auf die Rundholzpreise nachlässt. Es gibt auch Sortimente mit guten Marktchancen, zügiger Abwicklung und stabilen Preisen im Laubholz- und Industrieholzbereich, sowie der Holzart Douglasie. Wir möchten Ihnen deshalb empfehlen, ganz besonders in diesem Jahr, die Beratung ihres Forstrevierleiters in Anspruch zu nehmen.

Zur allgemeinen Situation an den Rundholzmärkten hier das Ergebnis einer Umfrage der Forstkammer bei den Forstbetrieben und Vermarktungsorganisationen.

Auch wenn die Sägeindustrie aktuell von Problemen auf manchen Schnittholzmärkten berichtet, glauben wir, dass die Konjunktur anhält, die Bauwirtschaft läuft und die Märkte somit offen bleiben.

Wir hoffen für Ihre Betriebe und unsere Wälder auf ausreichende Niederschläge und möglichst wenig Schadholz im beginnenden Jahr 2019 und sichern Ihnen die Unterstützung und den Service unserer Waldgenossenschaft zu.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir fürs neue Jahr Gesundheit und Glück und viel Erfolg bei der Arbeit in Ihren Wäldern.

Herzlichen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit


Der Vorstand

Hannelore Reinbold-Mench / Roland Tibi / Thomas Weis

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Holzmarkt

Optionen für die Aushaltung von Käfer-, Sturm- und Schneebruchholz im ersten Halbjahr 2019

Allgemein

Aufgrund des hohen überregionalen Anfalls von Fichten- und Tannen Schadhölzern müssen Sortimente gebildet werden, die einen guten Marktzugang finden.Sortimente mit geringerer Nachfrage sollten mengenmäßig reduziert werden.


Fichte- / Tanne Spanerholz (schwaches bis mittelstarkes Stammholz)

  • Aufarbeitung von weißem Holz, Keine Beimischung von Palettenqualitäten (keine starke Bläue, kein starker Käferbefall, keine starkastige Ware, kein überlagertes Holz)
  • Aushaltung: Langholz 10-19m / Kurzholz 5m (4m und 6m n. Absprache) Max. Stockmaß65cm m.R. / Mind. Zopf16cm m.R
  • Eine LKW-Ladung an max. zwei Ladeorten, Mindestpoltergröße 12-15 Fm


Fichten- / Tanne Paletten (Douglasien, Lärchen)

  • Aufgrund des hohen Käferholzanfalls und der großen Menge an überlagertem Holz sind die Liefermöglichkeiten beschränkt. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen (Forstschutz).
  • Die Ansprüche hinsichtlich der Holzaushaltung und der Holzqualität haben sich erhöht und unterscheiden sich von Firma zu Firma und wechseln auch, abhängig von der Auftragslage. Das Holz muss säge-, beil- und nagelfest sein; starke Fäule wird nicht mehr akzeptiert. (Beratung durch Revierleiter)
  • Standardsortiment: Langholz Aushaltung sh. Spanerholz aber mind. Zopf 20cm


Exportholz


Abtransport im Container (35 Fm)

Sortiment 1: Starkholz, Fichte, Tanne, Douglasie, Kiefer, Lärche

  • Aushaltung: Zopf über 50cm
  • Längen: 5,2m, 7,8m und 10-11,6m + jeweils 20cm Zumaß
  • Blaues und astiges Holz möglich

Sortiment 2: Starkes Holz, Fichte und Tanne

  • Aushaltung: Holz ab Stärkeklasse L3 (L2b)
  • Längen: 8-11,5m (mindestens 80% 11,5m) +20cm Zumaß
  • Holz von normaler Qualität, abfallende Rinde und Bläue möglich, keine starkastigen Gipfel

Sortiment 3: Mittelstarkes Holz, Fichte und Tanne

  • Aushaltung: ab Mittendurchmesser 25cm (L 2b)
  • Längen: 11,5m (andere Längen n. Abspr.) + 30 cm Zumaß
  • Holz von ansonsten normaler Qualität, welches durch Käferbefall und Bläue in Güte C/D eingestuft werden muss.


Nadelindustrieholz

STORA ENSO / MM Karton Baiersbronn

  • Aufarbeitung von weißem Holz (auch aus Schneebruch) zur Produktion von Holzschliff
  • Mindestmenge je Ladeort 12 Fm
  • Aushaltung: max Stockmaß 30cm/Mindestzopf 8 cm

ZOLLIKOFER / JRS Pellets Heidelberg (Standort Ettenheim)

  • Aufarbeitung der Güte F/K(stark verblaut, starkastig, käferbefallen, überlagert)
  • Mindestmenge je Ladeort 12 Fm
  • Aushaltung: Mindestzopf 10 cm


Rotholz

Douglasienstammholz (Lärche)

  • Gute Nachfrage, stabiles Preisniveau
  • Aushaltung: schwaches- mittelstarkes Stammholz mit Zopf 16cm
  • mittelstarkes Stammholz für Gatterbetriebe Zopf 20cm
  • als Erdstammstücke und Zweitlängen mit besonderen Anforderungen


Kieferstammholz

  • Normale Nachfragesituation, fortgeschriebenes Preisniveau, relativ schnelle Abwicklung
  • Aushaltung:als Stammholz B/C/D (im Mischsortiment auch Bläueanteile möglich)


Bemerkung:

In der aktuellen Situation ist der Verkauf von Holzlosen mit vermischten Sortimenten (Frischholz–Palette) schwierig. Im Zweifel hat das ganze Los nur noch den Wert des minderwertigsten Sortiments.

Die Waldbesitzer werden gebeten, den Beratungsservice der zuständigen Forstrevierleiter in Anspruch zu nehmen.

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79183 Waldkirch
Tel.:  07641 - 451-9445
Fax:  07641 - 451-149445

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Freitag      
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Bergahorn jung

Empfehlungen zur Reduktion von Borkenkäferschäden

Wie kann ich meinen Wald auf Käferbefall kontrollieren?

  • Ab sofort den Wald kontrollieren. Vor allem Bäume mit Rinde und noch dort vorhandenen Borkenkäfern sowie durch Schneebruch und Sturm entstandenes bruttaugliches Material müssen schnell entfernt werden. Besonders von hier aus droht die Gefahr einer Massenvermehrung.
  • Kontrolle besonders der Waldflächen, die im Vorjahr Käferbefall hatten. In der Flugzeit der Käfer (April bis September) grundsätzlich in einem 14-tägigen Intervall alle Fichtenbestände vor allem auf Bohrmehl an den Stammfüßen kontrollieren.
  • Verdichten Sie die Kontrollen auf eine Woche, wenn erneut eine Massenvermehrung auftritt und/oder die Witterung außergewöhnlich trocken-warme wird.

Wie erkenne ich schnell einen Befall meiner Fichten?

  • Braunes Bohrmehl auf der Rinde, unter Rindenschuppen, auf Spinnweben, am Stammfuß und auf der Bodenvegetation;
  • Harztröpfchen und Harzfluss am Stamm, vor allem am Kronenansatz ;
  • Helle Flecken, sogenannte „Spiegel“‘, auf der Rinde durch die Tätigkeit der Spechte, wodurch größere Rindenstücke abfallen und das helle Splintholz sichtbar wird.
  • Charakteristische Fraßbilder unter der Rinde
  • Rötung der Krone
  • Abfall grüner, gelber oder roter Nadeln.

Was muss ich sofort tun?

  • Einschätzung der befallenen Holzmenge und rasche Meldung an den zuständigen Revierleiter;
  • Schnellstmögliche Aufarbeitung der befallenen Bäume (selbst oder durch Unternehmer) und Bildung verkaufsfähiger Einheiten nach Sortiervorgaben (siehe Unten beim Holzmarkt)
  • Kann das Holz marktbedingt nicht rechtzeitig vor dem nächsten Ausflug der Käfer aus dem Wald gebracht werden, sind unter anderem folgende alternative Verfahren möglich:
    • Zwischentransport
    • Einsatz von Pflanzenschutzmitteln
    • Hacken des Holzes
    • Entrindung der Stämme

Haben Sie noch Fragen?

  • Informationen und Hilfe erhalten Sie über ihren örtlichen Revierleiter
  • Beim Forstamt Emmendingen mit der Außenstelle Waldkirch (07641/ 451 9441)
  • oder bei der Holzverkaufsstelle des Landratsamts Emmendingen (k.weber@ landkreis-emmendingen.de, 07641/ 451 9445).


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Der Start ins Jahr 2019

Liebe Mitglieder unserer Waldgenossenschaft, sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem besonderen Jahr 2018 hoffen wir, dass Sie die Feiertage und den Jahreswechsel ruhig und erholsam verbringen konnten und Sie gut ins neue Jahr gestartet sind.

Bei den Waldbesitzerversammlungen im November und Dezember haben wir eine große Unsicherheit wahrgenommen, wie es nach den erheblichen Schadholzmengen und dem Trockensommer 2018 in unseren Wäldern weiter gehen kann. Als Ihre Waldgenossenschaft haben wir in den letzten Monaten versucht, die Schadholzmengen zu koordinieren und die Vermarktung zu sichern, gemeinsam haben wir hier viel erreicht. In den Lieferverträgen für 2019 konnten die Mengen sogar noch erhöht werden. Gleichzeitig muss man erkennen, dass es in der Region noch größere Mengen an Fichten/Tannen-Stammholz gibt, welche in der Vermarktung ins neue Jahr mitgenommen werden müssen. Unser Ziel muss es sein, die Absatzmöglichkeiten mit unserem Angebot in Einklang zu bringen, damit die Abfuhr funktioniert und der Druck auf die Rundholzpreise nachlässt. Es gibt auch Sortimente mit guten Marktchancen, zügiger Abwicklung und stabilen Preisen im Laubholz- und Industrieholzbereich, sowie der Holzart Douglasie. Wir möchten Ihnen deshalb empfehlen, ganz besonders in diesem Jahr, die Beratung ihres Forstrevierleiters in Anspruch zu nehmen.

Zur allgemeinen Situation an den Rundholzmärkten hier das Ergebnis einer Umfrage der Forstkammer bei den Forstbetrieben und Vermarktungsorganisationen.

Auch wenn die Sägeindustrie aktuell von Problemen auf manchen Schnittholzmärkten berichtet, glauben wir, dass die Konjunktur anhält, die Bauwirtschaft läuft und die Märkte somit offen bleiben.

Wir hoffen für Ihre Betriebe und unsere Wälder auf ausreichende Niederschläge und möglichst wenig Schadholz im beginnenden Jahr 2019 und sichern Ihnen die Unterstützung und den Service unserer Waldgenossenschaft zu.

Ihnen und Ihren Familien wünschen wir fürs neue Jahr Gesundheit und Glück und viel Erfolg bei der Arbeit in Ihren Wäldern.

Herzlichen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit


Der Vorstand

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Optionen für die Aushaltung von Käfer-, Sturm- und Schneebruchholz im ersten Halbjahr 2019

Allgemein

Aufgrund des hohen überregionalen Anfalls von Fichten- und Tannen Schadhölzern müssen Sortimente gebildet werden, die einen guten Marktzugang finden.Sortimente mit geringerer Nachfrage sollten mengenmäßig reduziert werden.


Fichte- / Tanne Spanerholz (schwaches bis mittelstarkes Stammholz)

  • Aufarbeitung von weißem Holz, Keine Beimischung von Palettenqualitäten (keine starke Bläue, kein starker Käferbefall, keine starkastige Ware, kein überlagertes Holz)
  • Aushaltung: Langholz 10-19m / Kurzholz 5m (4m und 6m n. Absprache) Max. Stockmaß65cm m.R. / Mind. Zopf16cm m.R
  • Eine LKW-Ladung an max. zwei Ladeorten, Mindestpoltergröße 12-15 Fm


Fichten- / Tanne Paletten (Douglasien, Lärchen)

  • Aufgrund des hohen Käferholzanfalls und der großen Menge an überlagertem Holz sind die Liefermöglichkeiten beschränkt. Es ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen (Forstschutz).
  • Die Ansprüche hinsichtlich der Holzaushaltung und der Holzqualität haben sich erhöht und unterscheiden sich von Firma zu Firma und wechseln auch, abhängig von der Auftragslage. Das Holz muss säge-, beil- und nagelfest sein; starke Fäule wird nicht mehr akzeptiert. (Beratung durch Revierleiter)
  • Standardsortiment: Langholz Aushaltung sh. Spanerholz aber mind. Zopf 20cm


Exportholz


Abtransport im Container (35 Fm)

Sortiment 1: Starkholz, Fichte, Tanne, Douglasie, Kiefer, Lärche

  • Aushaltung: Zopf über 50cm
  • Längen: 5,2m, 7,8m und 10-11,6m + jeweils 20cm Zumaß
  • Blaues und astiges Holz möglich

Sortiment 2: Starkes Holz, Fichte und Tanne

  • Aushaltung: Holz ab Stärkeklasse L3 (L2b)
  • Längen: 8-11,5m (mindestens 80% 11,5m) +20cm Zumaß
  • Holz von normaler Qualität, abfallende Rinde und Bläue möglich, keine starkastigen Gipfel

Sortiment 3: Mittelstarkes Holz, Fichte und Tanne

  • Aushaltung: ab Mittendurchmesser 25cm (L 2b)
  • Längen: 11,5m (andere Längen n. Abspr.) + 30 cm Zumaß
  • Holz von ansonsten normaler Qualität, welches durch Käferbefall und Bläue in Güte C/D eingestuft werden muss.


Nadelindustrieholz

STORA ENSO / MM Karton Baiersbronn

  • Aufarbeitung von weißem Holz (auch aus Schneebruch) zur Produktion von Holzschliff
  • Mindestmenge je Ladeort 12 Fm
  • Aushaltung: max Stockmaß 30cm/Mindestzopf 8 cm

ZOLLIKOFER / JRS Pellets Heidelberg (Standort Ettenheim)

  • Aufarbeitung der Güte F/K(stark verblaut, starkastig, käferbefallen, überlagert)
  • Mindestmenge je Ladeort 12 Fm
  • Aushaltung: Mindestzopf 10 cm


Rotholz

Douglasienstammholz (Lärche)

  • Gute Nachfrage, stabiles Preisniveau
  • Aushaltung: schwaches- mittelstarkes Stammholz mit Zopf 16cm
  • mittelstarkes Stammholz für Gatterbetriebe Zopf 20cm
  • als Erdstammstücke und Zweitlängen mit besonderen Anforderungen


Kieferstammholz

  • Normale Nachfragesituation, fortgeschriebenes Preisniveau, relativ schnelle Abwicklung
  • Aushaltung:als Stammholz B/C/D (im Mischsortiment auch Bläueanteile möglich)


Bemerkung:

In der aktuellen Situation ist der Verkauf von Holzlosen mit vermischten Sortimenten (Frischholz–Palette) schwierig. Im Zweifel hat das ganze Los nur noch den Wert des minderwertigsten Sortiments.

Die Waldbesitzer werden gebeten, den Beratungsservice der zuständigen Forstrevierleiter in Anspruch zu nehmen.

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